Termin: 16. und 17. Mai 2014
Ort: Bundesverwaltungsgericht, Großer Saal, Simsonplatz 1, 04107 Leipzig

Veranstalter: Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Handels-, Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht der Juristenfakultät der Universität Leipzig

Generalthema: "Bilanzgarantien, Unternehmensbewertung und Schadensersatz bei M&A-Transaktionen"

Mergers & Acquisitions verändern seit Jahrzehnten die Wirtschaft tiefgreifend. Das geschuldete Leistungsprogramm des Unternehmensverkäufers wird regelmäßig durch Garantien beschrieben. Dabei stellen Bilanzgarantien (bzw. Abschlussgarantien – die Gewinn- und Verlustrechnung ist regelmäßig umfasst) zugleich ein „Urgestein“ wie die „Krone“ der Garantiekataloge dar. Bilanzen verfehlen jedoch schon vom Ansatz her die Ziele eines Unternehmenskäufers: Sie blicken primär auf die Vergangenheit, die Substanz und Buchwerte, während es dem Unternehmenskäufer primär um die Zukunft, die Ertragskraft und, bei nichtbetriebsnotwendigem Vermögen, um Verkehrswerte geht. Diese „Zielungenauigkeit“ auf der Tatbestandsseite macht Bilanzgarantien – trotz ihrer wirtschaftlichen Bedeutung – zu einem der unübersichtlichsten Themen im gesamten M&A-Recht. Sodann stellen sich schwierige dogmatische Fragen des Schadensrechts.

Das Ziel der Konferenz besteht darin, zu diesen interessanten Fragen den aktuellen Stand der Rechtsprechung und Diskussion zusammenzufassen und ggf. voranzubringen. Namhafte Vertreter aus Praxis und Wissenschaft referieren zu aktuellen Fragestellungen. Die in den Vorträgen entwickelten Positionen werden anschließend in Diskussionspanels vertieft.

lindenpartners Beitrag am 17.05.2014, "Darlegungs- und Beweislastfragen beim Schadensersatz unter Berücksichtigung von § 252 BGB und § 287 ZPO" (Dr. Roman Dörfler)

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